Het ga je goed, Peter – DU bist HCE | Nachruf Peter Bos
Mit tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Präsidenten, Ehrenmitglied und gutem Freund Peter Bos. Sein plötzlicher Tod trifft uns unerwartet und schmerzt.
1998 kam Peter durch seine Frau Catrin in unseren Verein und verband sich schnell mit dem Hockeysport und noch mehr mit den Menschen im Verein.
Als seine beiden Töchter Sophie und Anne mit dem Hockeyspielen begannen, war er schnell nicht nur als engagierter Vater am Spielfeldrand bei jedem Spiel seiner Mädels zu sehen, sondern fing selber beim Elternhockey mit dem Hockeyspielen an. Damit nicht genug engagierte er sich in den Teams seiner Töchter, sogar als Schiedsrichter.
Diese Sicht auf das Hockeyspiel sollte es später angereisten Schiedsrichtern nicht immer leicht machen, konnte er die Spielsituationen vom Zaun aus bisweilen besser beurteilen. Seine charmante, niederländische Art ließ die Schiedsrichter das oft überhören und am Ende traf man sich versöhnt auf ein Getränk im Clubhaus.
Als sein Schwiegervater sich vom Posten des Präsidenten zurückzog, war es eine logische Konsequenz, dass Peter das Amt übernahm.
Er führte den Verein zu den stärksten Mitgliederzahlen, die er bis dahin hatte.
Zehn Jahre lang lenkte er unseren Verein – mit Leidenschaft, Warmherzigkeit und der Überzeugung, dass ein Verein mehr ist als Training und Spieltage.
Er schaffte Verbindungen, wo andere Grenzen sahen, und aus vielen Begegnungen entstanden Freundschaften, die weit über den Platz hinausreichen. Von ihm stammt das oft zitierte „WIR sind HCE“.
Peter wusste: Menschen finden zueinander, wenn man sie an einen Tisch bringt. Er war ein geselliger Mensch, der Gemeinschaft nicht nur wollte, sondern lebte. Nach dem Spiel blieb er gern noch im Clubhaus, ein Getränk in der Hand, und aus dem kurzen Zusammenstehen wurden lange Abende. Bei Festen, Feiern und Turnieren sorgte er dafür, dass niemand am Rand stand: Eltern und Spieler, Alteingesessene und Neue, Gäste und Gastgeber kamen mit ihm und untereinander ins Gespräch. Seine Herzlichkeit und sein Humor öffneten Türen, und wer einmal mit ihm am Tisch gesessen hatte, gehörte dazu.
Peter gab immer 120 Prozent. Dabei hatte er stets die Zukunft des Vereins im Blick und trieb seine Weiterentwicklung mit Weitsicht und Herzblut voran. Der Verein war für ihn auch Familiensache: Nicht nur seine Töchter haben bei uns gespielt, er legte seine DNA in den Club und hatte großen Anteil am sich entwickelnden Selbstverständnis der HCE-HockeyFAMILIE.
Am Spielfeldrand war er lautstark zu hören, wenn es um „seine“ Mannschaften ging. In eigenen Angelegenheiten blieb er dagegen leise und bescheiden. Als Gönner und Supporter stand er uns auch dann zur Seite, wenn es nicht im Rampenlicht geschah.
Für sein außergewöhnliches Engagement ernannten wir ihn zum Ehrenmitglied. Was er für uns getan hat, bleibt unvergessen. Was er für uns war, bleibt ein zuverlässiger Freund, der nun fehlt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Familie, besonders seiner Frau Catrin und seinen Töchtern Sophie und Anne.
Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und voller Herzenswärme an ihn denken.
Het ga je goed, Peter – DU bist HCE
