Flutlichtspiel in Bergisch Gladbach – HCE unterliegt mit 0:2

Am Sonntagabend um 18 Uhr stand für den HCE ein Flutlichtspiel in Bergisch Gladbach auf dem Programm. Von Beginn an entwickelte sich eine hart umkämpfte Partie, in der die Essenerinnen zunächst nur schwer ins Spiel fanden. Häufig fehlte der entscheidende Schritt, um sich gegen die Gastgeberinnen durchzusetzen. Dennoch gelang es dem HCE immer wieder, den Weg vor das gegnerische Tor zu finden. Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Essenerinnen drei kurze Ecken, konnten diese jedoch nicht in Tore ummünzen.

Auch im weiteren Verlauf des zweiten Viertels blieb die Partie umkämpft. Phasenweise fand der HCE besser ins Spiel und kam zu weiteren Offensivaktionen, ließ jedoch die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen. In der 29. Spielminute nutzte Bergisch Gladbach eine Gelegenheit aus dem Spiel heraus und ging mit 1:0 in Führung (Schiffer).

Nach der Halbzeit versuchten die Essenerinnen, weiterhin dagegenzuhalten und sich zurück ins Spiel zu kämpfen. Im dritten Viertel erspielte sich der HCE zwei weitere kurze Ecken, ließ aber auch diese Möglichkeiten ungenutzt. Zwar gelang es immer wieder, in den gegnerischen Schusskreis vorzudringen, doch fehlte es an diesem Abend an der nötigen Durchschlagskraft, um daraus Kapital zu schlagen.

In der 49. Spielminute erhöhte Bergisch Gladbach nach einem Gegenkonter auf 2:0 (Haubrich). In der Schlussphase gelang es dem HCE nicht mehr, entscheidend Druck aufzubauen und das Spiel noch einmal spannend zu machen. Insgesamt fand die Mannschaft nicht zu der Leistung der vergangenen Wochen. Zwar gab es immer wieder Phasen, in denen der eigene Spielplan besser umgesetzt werden konnte, doch fehlte die Konstanz, um dauerhaft ins Spiel zu finden.

Am Ende muss sich der HCE nach einem schwierigen Flutlichtspiel mit 0:2 in Bergisch Gladbach geschlagen geben.

Nun steht zunächst eine Pause an, bevor der Fokus auf die bevorstehende Bundesliga-Hallensaison rückt.

“Wir haben heute in keinster Weise unsere Leistung abrufen können. Das war einfach in allen Belangen zu wenig. Die Punkte bleiben verdient in Bergisch Gladbach. Für uns ist ein solcher Abschluss nach einer insgesamt vernünftigen Hinrunde natürlich schade, trotzdem können wir positiv in Richtung Rückrunde blicken.” (Maren Hülser, Kapitänin)

Kader: Harms, Broll, Hänel (TW), Ehls, Rathke, Sommer, Fischer, Miechelitsch, Pateisky, Usala, Hülser (K), Husemeyer, Pfeiffer, Schradi, Koch, KLinge, Blumber