Zweiter Kunstrasenplatz 2026

Auf diese Nachricht hat der HCE Jahrzehnte gewartet! Der Sportausschuss der Stadt Essen entschied in seiner Sitzung am 27.1., dass der Hauptplatz an der Bezirkssportanlage Hubertusburg eine neue Spielfläche bekommt, die auch für die Nutzung des Hockeysports geeignet ist.

Damit geht ein ungemein lang gehegter Wunsch des HCE in Erfüllung. Bereits kurze Zeit nach der Errichtung der Kunstrasenanlage am Clubhaus im Jahr 1985 machte der Verein bei der Stadt Essen darauf aufmerksam, dass für die positive Weiterentwicklung ein zweiter Platz in Folge der rasant steigenden Mitgliederzahlen sehr vorteilhaft bzw. von Nöten sei.  Allein in der Zeit von 1985 bis Anfang der 90er Jahre wuchs der HCE um fast 50 % über 400 Mitglieder. Hauptaugenmerk für einen zweiten Platz lag seitens der damaligen Vereinsführung auf dem gegenüberliegenden nach wie vor unbebauten Gelände an der Dinnendahlstrasse. Es gab Mitte der 90er Jahre bereits ein Grobkonzept für ein „HCE-Dorf“ mit eigener Halle und Kunstrasenplatz. Doch die Eigentümer konnten sich letztlich nicht dazu entschließen, das Areal an die Stadt zu veräussern bzw. verpachten.

So dauerte es eine lange Zeit, ehe bis vor wenigen Jahren wieder Hoffnung auf einen zweiten Platz aufkam. Im Zuge des Aschenplatzersatzes oberhalb des Hockeyanlage wurde von der Stadt Essen trotz ausdrücklicher Hinweise des Vereins allerdings ein Belag mit Granulat gewählt, der für Hockey nicht geeignet ist. Somit blieb es bei der Nutzung für den HCE nur für Gymnastik- und Konditionstraining.

Nun also der Entscheid, auf den der Vorstand und insbesondere Präsident Thorsten Feldt lange hingearbeitet haben. In zahlreichen persönlichen Gesprächen mit den Essener Sport- und Bäderbetrieben sowie Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Überzeugungsarbeit Erfolg gehabt. Die Mitgliederzahl des HCE ist wieder deutlich auf inzwischen nahezu 600 angestiegen und aus Kapazitätsgründen ist eine zweite Spiel- und Trainingsmöglichkeit unausweichlich. Der Hauptplatz an der Bezirkssportanlage Hubertusburg muss nach der Erstinbetriebnahme 2009 erneuert und soll nun ein „Kombi-Kunstrasen“ werden, der sowohl für Fussball (hauptsächlich ESG) und Hockey (HCE) nutzbar ist. Zusätzlich zum Oberflächenaustausch müssen die gesamten Spielfeldbarrieren für Hockey mit Gittermatten und einem Bandensystem ausgestattet werden. Die Lebenszeit des Platzes ist auf 12-14 Jahre geplant. Die Umbaumassnahmen sollen in der zweiten Jahreshälfte 2026 durchgeführt werden. Die Aufteilung über die Nutzung des fertiggestellten Kunstrasens muss dann zwischen den beteiligten Vereinen abgestimmt werden. Der Gesamtkostenrahmen beträgt knapp 400.000 €.